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Linux

Umgangssprachlich ist alles Linux, was nach Linux aussieht. Linux ist aber "nur" der von Linus Torvalds ab Jahre 1991 entwickelte Linux-Kernel. Das was wir User als Betriebssystemoberfläche sehen, sind die Erweiterungen mit grafischen Oberflächen, die die Möglichkeiten des Linuxkernels nutzen.

Meine ersten Schritte in Linux probte ich in Zeitraum 2000 - 2001. Leider wurde meine Hardware nicht wirklich gut erkannt und ich hatte auch keinerlei Ahnung, was Linux ist und wie es zu handhaben wäre. Es war mehr als frustig mit Linux zu arbeiten - ich war Windows und das Microsoft-Office-Paket gewohnt.

Im Herbst 2007 "kaufte" ich mir eine Linux-Variante mit dem Namen Ubuntu 7.10. Dieses Software-Paket sah ich in einem großen Medienanbieter mit Sternennamen und zahlte nicht ganz 50 Euro dafür. Das war auch das erste und letzte Mal, dass ich für Linux-Software auch nur einen Cent an irgend jemanden bezahlt habe.

Stopp!

Das ist nicht ganz richtig. Auch wenn ich für die Distributionen, so nennen sich die verschiedenen Ausprägungen des Betriebssystems, und für die notwendigen Programme nie einen Kauf- oder Lizenzpreis gezahlt haben, so bin ich doch ein finanzieller Unterstützer der Open-Source-Gemeinde. Auf freiwilliger Basis spende ich jedes Jahr einige Hundert Euro an Projekte und Organisationen, von denen ich meine, dass sie sehr gute Arbeit abliefern. Dann und wann spende ich auch an Einzelpersonen, die mir mit ihren Ideen und Entwicklungen bei einer Sache weitergeholfen haben. Linux ist Gemeinschaft, ist Community. Ein sehr breites und sehr interessantes Feld. Friede, Freude, Eierkuchen herrscht aber in dieser teils sehr merkwürdig anmutenden Welt nicht, denn es geht wie immer oftmals nur um eines: Geld

Ubuntu konnte mich nicht wirklich aus den Pantoffeln holen, zumal keine Notwendigkeit bestand.

Und so dauerte es bis in den Sommer 2010, bis ich endlich einen Entschluss zum Umstieg von Windows auf Linux treffen konnte. Mit tatkräftiger Unterstützung von Robert Gödl, der die Linux Bibel Österreich betreibt, schaffte ich innerhalb von wenigen Tagen den kompletten Umstieg.

Grundlage war damals eine Ubuntu-Version, an die ich mich nicht erinnern kann, wird aber wohl 9.10 gewesen sein, und als Desktop Gnome 2.x, den ich geliebt habe. Heute wird diese Art des Desktops unter Mate weiterentwickelt und ist durchaus beliebt, weil einfach und schlank.

Mit der Einführung von Unity als Desktop bei Ubuntu brach für mich eine Welt zusammen. Es gab auch andere Themen, die mich verzweifeln ließen. Es musste sich was ändern, sonst wäre eine Rückkehr nach Windows wahrscheinlich gewesen.

Auch hier konnte ich Robert als Mentor gewinnen, denn er empfahl mir den Umstieg auf Debian, dem altgedienten Schlachtross in der Linuxwelt, in Verbindung mit KDE als Desktopoberfläche. Diese Kombination nutze ich heute noch und bin durchaus zufrieden. Zwar hege ich Umstellungsgedanken, aber ich bin nach wie vor noch auf Debian 8 Jessie unterwegs und habe damit keinerlei Probleme.

Mit meiner Desktop-Hardware kann ich einen Umstieg auf Debian 9 bzw. jetzt Debian 10 nicht machen, weil anscheinend Treiber nicht vorhanden sind oder nicht funktionieren. Mein Desktop-Rechner ist Lowcost-Hardware, da bin ich ehrlich. Auf meinen 3 Notebooks, die ich zur Verfügung habe, kann ich Debian 10 Buster sofort ohne Probleme installieren, nicht aber auf meinem Desktop-Rechner. Solange ich ihn habe, werde ich auf Debian 8 Jessie bleiben. Auf einer separaten Partition konnte ich Manjaro ohne Probleme installieren, aber die ist nur für den Notfall.

Ist mir nach aktueller Software zumute, dann nutze ich eines meiner Notebooks, um über Ubuntu 19.10 meinen Wunsch zu erfüllen. Mir ist wichtig, dass ich ein stabil laufendes System habe. Und das habe ich mit Debian auf jeden Fall.

Umstiegsgedanken auf eine andere Linux-Distribution habe ich aber trotzdem, denn es gibt neben Debian, Ubuntu und KDE einiges, was mich begeistert und sogar fasziniert. Ein Ableger von Arch Linux, nämlich Manjaro, ist für mich ein Top-Betriebssystem. Debian und Arch Linux sind die Zugpferde in der Linuxwelt und sind Grundlagen für jede Menge Ableger. Sollte ich mal von KDE weg wollen, so wäre XFCE genau der richtige Desktop für mich.

Es gibt eine Vielzahl von Distributionen, die mich interessieren. Daher schaue ich mir regelmäßig eine sehr informative Webseite an, die sich mit eben genau diesen vielen Varianten des Betriebssystems beschäftigt: distrowatch.com.

Ca. 30 dieser Distributionen habe ich als virtuelle Maschinen über VirtualBox installiert und mit verschiedenen Oberflächen ausprobiert. Es ist soooo schwer, sich zu entscheiden. Daher bin ich wohl immer noch bei meinen guten alten Debian 8 Jessie.

Über meine Erfahrungen, die ich hier und da sammel, werde ich berichten. Denn ewig werde ich nicht auf dem alten Ross durch die digitale und virtuelle Welt reisen können.


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